Bericht

Aktivitäten der Jugendfeuerwehr Tremsbüttel
21.01.2012 - Jahreshauptversammlung - Verjüngungskur für die Feuerwehr 19.30 Uhr - 23.30 Uhr
Mit 39 aktiven Kameraden begann die diesjährige Jahreshauptversammlung, mit 47 endete sie: Auf einen Schlag wechselte rund ein Drittel der Jugendwehr in den aktiven Dienst. Damit ist die Tremsbüttler Feuerwehr gegen den allgemeinen Trend so stark wie nie zuvor. "Das macht uns größer und stolzer, es zeigt, dass unsere Entscheidung vor 15 Jahren richtig war", so Gemeindewehrführer Marcus Jurga, der damals die Jugendfeuerwehr mit großer Unterstützung des ehemaligen Wehrführers Hans Höppner ins Leben rief. Ob beim Tannenbaumsammeln, beim Spiel ohne Grenzen oder beim Laternenlaufen - die 25 Jugendlichen der Wehr sind schon lange nicht mehr aus dem Ort wegzudenken. Die zahlreichen Aktivitäten rund um eine solide Feuerwehrausbildung, bei der Abenteuer und Spaß nie zu kurz kommen, demonstrierte Jugendfeuerwehrwart Melf Behrens in seinem Jahresbericht mit einem Bildvortrag. Nun wird es "ernst" für die acht neuen aktiven Kameraden, die sich schon sehr auf ihre Arbeit freuen: "Es war schon besonders, die neue Einsatzkleidung zu erhalten und zu wissen, jetzt sind wir richtig dabei", sagte der neue Jungfeuerwehrmann Lars Jönsson.

Auch in weiterer Hinsicht war es eine besondere Jahreshauptversammlung für die Tremsbüttler Kameraden. Kreisbrandmeister Gerd Riemann verlieh dem völlig überraschten ehemaligen Wehrführer Hans Höppner das Schleswig-Holsteiner Feuerwehrehrenkreuz in Gold. Höppner, der an diesem Tag auch noch seinen 56. Geburtstag feierte, war seit seinem Eintritt 1974 ununterbrochen Mitglied des Vorstandes, zunächst als Gerätewart, später als Gruppen- und schließlich als Gemeindewehrführer. Dieses Amt bekleidete er bis vor sechs Jahren, als er es Marcus Jurga und damit an die nächste Generation übergab. Er machte jedoch als Stellvertreter seines Nachfolgers weiter - ungewöhnlich, aber für die Wehr ungemein hilfreich. Nun trat er endgültig von seinem Posten zurück: "Ich freue mich schon darauf, mit den neuen jungen Kameraden, die ich aus ihrer Jugendfeuerwehrzeit gut kenne, gemeinsam auszurücken", so Höppner. Die Jugendfeuerwehr liege ihm nach wie vor am Herzen. Die Kameraden dankten ihm mit minutenlangem Applaus. Als Höppners Nachfolger wurde mit großer Mehrheit der bisherige Gruppenführer Udo Gatermann gewählt.
Auch die weiteren Wahlen verliefen eindeutig und zügig: Marcus Jurga wurde in seinem Amt für weitere sechs Jahre bestätigt, ebenso wie Jürgen Schaa als Gruppenführer. Neue Gruppenführer wurden Torsten Mein, Daniela Kämtner und Carsten Blisniewski-Juchem.
Natürlich gab es auch langjährige Mitglieder zu ehren. Dienstzeitabzeichen erhielten Jochen Ruge für 50 Jahre, Herbert Boese, Dieter Groppe und Lothar Salewski für 40, Thorsten Klingspor für 30 sowie Thorsten Mein, Rüdiger Wiebers und der Wehrführer Marcus Jurga für 20 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit. Viktoria Queiser und Stefan Schacht sind 10 Jahre dabei.
Im vergangenen Jahr wurde die Wehr bei zwei Großfeuern sowie den Überschwemmungen im Februar besonders gefordert. Von den insgesamt 85 Terminen hob Jurga neben den Einsätzen die zwei Blutspendetermine und den Kameradschaftsabend im Schloss Tremsbüttel hervor.

Große Ereignisse stehen auch in den nächsten Jahren an. Ein Neufahrzeug wird im kommenden Jahr angeschafft. Für diese Entscheidung der Gemeinde dankte Jurga der anwesenden Bürgermeisterin Erika Mosel und ihrem Stellvertreter Norbert Hegenbart. Dem schlossen sich Amtswehrführer Hans Kunde und Kreisbrandmeister Riemann an: "Taktisch sind wir so im Bereich der A21/A1 sehr gut aufgestellt", so Riemann. Die Finanzierung des Fahrzeuges sei für die Gemeinde alles andere als einfach, "aber wir werden es schaffen", betonte Norbert Hegenbart. Der notwendige Umbau der Wache ist in vollem Gange und erfolgt zu einem großen Teil in Eigenregie.
In drei Jahren feiert die Wehr ihr 125jähriges Jubiläum. Einmütig fiel das Votum aus, dann das Amtsfeuerwehrfest auszurichten. So stehen den aktiven Kameraden allerhand Aktivitäten bevor.
"Man kann nur seine ganze Kraft in die Arbeit stecken, wenn die Mannschaft mitzieht", zog Hans Höppner am Ende der Jahreshauptversammlung noch einmal Bilanz seiner langen Amtszeit. Es war spürbar, was er meinte.
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